Frequently Asked Questions (FAQ) soutien de projets prévention dans le domaine des soins

   

Die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz (GFCH) unterstützt in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) von 2018 bis 2024 Projekte im Bereich PGV. Gefördert werden Projekte innerhalb der Themen nichtübertragbare Krankheiten (Non-Communicable Diseases, kurz NCD), Sucht und psychische Gesundheit.

Die Gesamtheit der Projekte hat zum Ziel, PGV über die gesamte Versorgungskette zu stärken, um Lebensqualität sowie Autonomie der Patientinnen und Patienten zu fördern und den Behandlungsbedarf zu vermindern. Es wird ein Multiplikatorenansatz verfolgt, welcher eine positive Systemtransformation zum Ziel hat.

Die Projektförderung PGV ist als Innovationsförderung angelegt, wobei ausgewählte Projekte einen Fortschritt (Neuerungen von Ansätzen und Praktiken sowie deren Verbesserung/Verbreitung) innerhalb ausgewählter prioritärer Interventionsbereiche (Gebiete mit hohem Handlungsbedarf) erzielen sollen. Im Fokus stehen dabei Menschen mit erhöhten Krankheitsrisiken und bereits erkrankte Menschen, welche mittels präventiver Angebote unterstützt werden sollen, um den Gesundheitszustand und im Krankheitsfalle die Lebensqualität und die gesellschaftliche Teilhabe zu unterstützen.

Die Projektförderung PGV entspricht einem öffentlichen Wettbewerb. Eingehende Fördergesuche werden in einem mehrstufigen Selektionsprozess nach genau definierten Kriterien evaluiert. Sollten sich Projektskizzen und Projektanträge in Qualität und Relevanz ähnlich sein, werden jene Projekte bevorzugt, welche die Kriterien am besten erfüllen und die Ziele der Projektörderung PGV am überzeugendsten verfolgen.

Detaillierte Informationen zum Inhalt und Prozess der Projektförderung PGV sind im Reglement der Projektförderung PGV 2018–2024 zu finden.

Eine Übersicht aller bisher im Rahmen der Projektförderung PGV selektierten und finanzierten Projekte wird ab Ende 2018 auf der Website von GFCH publiziert und jährlich aktualisiert.

   

Die wichtigste Zielgruppe sind Multiplikatoren aus folgenden Fachbereichen: Ärzteschaft, medizinisches Pflege- und Betreuungspersonal, Therapeut/-innen (Physio, Ergo etc.), weitere medizinische Fachpersonen (Apotheker/-innen etc.), nicht-medizinisches Personal von stationären Einrichtungen sowie von Unterstützungsdiensten (Besuchs-, Fahr-, Mahlzeitendienste).

Die zur Eingabe von Projekten berechtigten Antragsteller sind im Dokument Call for Proposals aufgeführt.

  

Ja, in den prioritären Interventionsbereichen I (siehe Reglement) ist Folgendes ausformuliert:

  • Schnittstellen innerhalb der Gesundheitsversorgung sowie zwischen Gesundheitsversorgung, Public Health und Gemeinwesen (Community)
  • Kollaboration, Interprofessionalität, Multiprofessionalität
  • Selbstmanagement chronischer Krankheiten und von Suchtproblematiken und/oder psychischen Erkrankungen

Darin eingeschlossen ist ebenfalls das stationäre Setting.

 

Die Projektförderung PGV fördert anwendungsorientierte Projekte und sieht die direkt mit den Patientinnen und Patienten in Interaktion stehenden Akteure als obligate Projektteilnehmer. Gleichzeitig wünscht sie die Bildung von Konsortien, in denen weitere Akteure, z.B. Forschungsinstitutionen, eingebunden sind.

Schnittstellen innerhalb der Gesundheitsversorgung sowie zwischen Gesundheitsversorgung, Public Health und Gemeinwesen (Community) sind wichtig und sollen deswegen in erster Linie auch durch die betroffenen Akteure bearbeitet werden.

Krankenkassen und andere Akteure wie Kantone, Gemeinden, Hochschulen, aber auch private Firmen, können mit ihren jeweiligen spezifischen Stärken in Konsortien eine wichtige Rolle spielen und das Projekt breiter abstützen.

Die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz (GFCH) organisiert ab 2019 jährlich Informationsworkshops für interessierte potentielle Antragstellende. Neben Informationen zur Projektförderung PGV bieten diese Workshops auch eine ideale Möglichkeit für potentielle Projektpartner, sich auszutauschen und zu einem Konsortium zusammenzuschliessen. Die Informationsworkshops finden jeweils anfangs Jahr in Bern und Lausanne statt. Die genauen Durchführungsdaten und -orte sind auf der Website von GFCH zu finden oder können dem aktuellen Call for Proposals entnommen werden.

GFCH ist ausserdem dabei, eine Online-Plattform zu prüfen, über welche interessierte Antragstellende ihre Projekte einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen können. Mögliche Projektsynergien und -partnerschaften würden so zusätzlich ersichtlich.

Die Projektförderung PGV richtet sich an Präventionsmassnahmen in der Schweiz, welche der Schweizer Bevölkerung zugutekommen. Fördergelder werden ausschliesslich an Projektträger in der Schweiz ausbezahlt, für innovative Präventionsprojekte, welche sich an die Schweizer Bevölkerung und das Schweizer Gesundheitssystem richten.

   

Grundlegende Änderungen in den Vorgaben für die Projektförderung PGV 2018–2024 sind aus Gründen der Kontinuität nicht vorgesehen. Aufgrund sich verändernder Rahmenbedingungen kann es jedoch notwendig sein, kleinere Anpassungen vorzunehmen. Ist dies der Fall, werden die Anpassungen im Call for Proposals jeweils entsprechend hervorgehoben und kommuniziert.

Jedes Jahr werden zudem die relevanten Daten (z. B. Projekteingabe, Kommunikation, Workshops usw.) dem jeweiligen Kalenderjahr angepasst und auf der Website von GFCH sowie im Call for Proposals publiziert.

Projektskizzen und Projektanträge werden auf Vollständigkeit und Einhaltung der im Reglement und in den zu den Förderrunden publizierten Dokumenten spezifizierten formalen Vorgaben überprüft. Dabei werden die Kriterien in der folgenden Reihenfolge geprüft:

  1. Formale Kriterien: Es werden ausschliesslich Fördergesuche geprüft, welche vollständig und termingerecht eingereicht werden.
  2. Ausschlusskriterien: Es werden ausschliesslich Fördergesuche geprüft, welche NICHT den definierten Ausschlusskriterien entsprechen.
  3. Einschlusskriterien: Fördergesuche müssen weiter den beschriebenen übergeordneten Zielen der PGV gerecht werden (z.B. Innovationsprojekte, Fokus auf Zielgruppe, Multiplikatoreneffekte etc.) und nach Möglichkeit von einem Konsortium getragen werden.
  4. Qualitätskriterien: Sind alle obigen Kriterien erfüllt, werden die Fördergesuche durch die Arbeitsgruppe BAG/GFCH gemäss den definierten Qualitätskriterien beurteilt. Dabei werden Stellungnahmen eines externen Expertengremiums hinzugezogen.
  5. Wettbewerbscharakter: Der Projektförderung PGV stehen in jeder Förderrunde limitierte finanzielle Mittel zur Verfügung. Die Ausschreibung entspricht deshalb einem Wettbewerb, in welchem alle zugelassenen Fördergesuche in einem Konkurrenzverhältnis stehen. In der finalen Selektion werden jene Fördergesuche ausgewählt, welche am überzeugendsten sind und die Vorgaben und Qualitätskriterien am besten erfüllen. Bei einer grossen Anzahl von qualitativ hoch- und gleichwertigen Anträgen wird nach Möglichkeit auf eine ausgewogene Verteilung von Projektinhalten insbesondere hinsichtlich der thematischen und sprachregionalen Verteilung geachtet. Mit den Projektausschreibungen (Förderbereich III) gestaltet die Arbeitsgruppe BAG/GFCH diese angestrebte Projektaufteilung in den Gebieten NCD, Sucht und psychische Gesundheit aktiv mit. Sie berücksichtigt dabei insbesondere die Bereiche mit dem grössten Handlungsbedarf.


Die Projektförderung PGV unterliegt klar definierten Evaluations- und Selektionskriterien, zu welchen auch Ausschlusskriterien gehören. Projektskizzen und -anträge, auf welche eines oder mehrere Ausschlusskriterien zutreffen, werden NICHT weiterbearbeitet, sondern werden direkt abgewiesen.

Die Ausschlusskriterien für die Projektförderung PGV sind folgende:

  • A1: Projekte, welche Massnahmen der medizinischen Prävention im Sinne von Art. 26 KVG zum Gegenstand haben. Darunter fallen neben den in Art. 12 der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) konkretisierten Massnahmen auch solche, deren Aufnahme in diese Verordnung vorgesehen ist.
  • A2: Projekte, welche die Qualitätssicherung von Pflichtleistungen der sozialen Krankenversicherung im Sinne von Art. 58 KVG zum Gegenstand haben.
  • A3: Massnahmen, die ausschliesslich der Errichtung und dem Unterhalt von Infrastrukturen dienen.
  • A4: Aus-, Weiter- und Fortbildungsangebote, wenn sie nicht integraler Bestandteil von umfassenden Projekten sind.
  • A5: Die Produktion von didaktischem Material (Websites, Apps, Videos, CDs, Lehrbücher, Diaprojektionen usw.) oder Veranstaltungen (Konferenzen, Ausstellungen usw.), wenn sie nicht integraler Bestandteil von umfassenden Projekten sind.
  • A6: Reine Forschungsprojekte
  • A7: Reine Produktinnovationen
  • A8: Projekte, welche ausschliesslich von einer Einzelperson umgesetzt werden.
  • A9: Projekte, welche nicht innerhalb der Gebiete NCD, Sucht und/oder psychische Gesundheit angesiedelt sind.
  • A10: Für die Förderbereiche I, II und III: Projekte, welche nicht mindestens einen Bereich aus der Gruppe Prioritäre Interventionsbereiche I UND GLEICHZEITIG nicht mindestens einen Bereich aus der Gruppe Prioritäre Interventionsbereiche II abdecken (Bereiche mit grossem Handlungsbedarf).

Detaillierte Informationen zum Inhalt und Prozess der Projektförderung PGV sind im Reglement der Projektförderung PGV 2018–2024 zu finden.


Ja, dies ist grundsätzlich möglich. Wichtig ist, dass jedes Fördergesuch ein in sich individuelles Projekt darstellt und die geforderten Vorgaben und Kriterien erfüllt.

Nein, dies ist nicht möglich. Ein Fördergesuch muss klar einem bestimmten Förderbereich zugeordnet werden und entsprechend eingereicht werden.

Die Förderbereiche weisen jeweils unterschiedliche Projektfokusse auf, mit welchen die spezifischen Fördergesuche übereinstimmen sollen. Die Förderbereiche unterscheiden sich weiter in ihren Laufzeiten und Fördersummen:

  • I. Anträge der Akteure für umfangreiche Projekte
    Projekte mit Laufzeiten von 4 Jahren
    Fördersumme pro Projekt: 1,5–2 Mio. CHF    
  • II. Anträge der Akteure für Seed- Finanzierungen (kleine Pilotprojekte)
    Projekte mit Laufzeiten von 2 Jahren
    Fördersumme pro Projekt: 0.1–0.2 Mio. CHF
  • III. Proaktive Ausschreibungen zu spezifischen Themen
    Projekte mit Laufzeiten von 4 Jahren
    Fördersumme pro Projekt: 1,5–2 Mio. CHF
  • IV. Anträge der Akteure zur Verbreitung bestehender Angebote
    Projekte mit Laufzeiten von 4 Jahren
    Fördersumme pro Projekt: 0.3–0.4 Mio. CHF

Detaillierte Informationen zum Inhalt und Prozess der Projektförderung PGV sind im Reglement der Projektförderung PGV 2018–2024 zu finden.

Grundsätzlich können Projektskizzen und -anträge zusätzlich zu den drei Landessprachen Deutsch, Französisch und Italienisch auch in Englisch eingereicht werden. Allerdings muss vom Antragstellenden garantiert werden können, dass die Projektumsetzung sowie die Berichterstattung in einer der aufgeführten Landessprachen erfolgen kann.

  

   

  

En collaboration avec l’Office fédéral de la santé publique (OFSP), la Fondation Promotion Santé Suisse (PSCH) soutient différents projets dans le domaine de la PDS durant la période 2018-2024. Elle favorise les projets s’inscrivant dans le domaine des maladies non transmissibles (MNT), des addictions et de la santé psychique.

L’ensemble des projets visent à renforcer la PDS tout au long de la chaîne de prise en charge afin de favoriser la qualité de vie et l’autonomie des patient-e-s et de réduire ainsi le recours aux soins. Le concept des multiplicateurs adopté vise une transformation positive du système.

Le soutien de projets PDS est conçu pour promouvoir l’innovation, les projets retenus devant permettre d’accomplir des progrès (approches et pratiques prometteuses ainsi que leur amélioration/diffusion) dans les domaines d’intervention prioritaires sélectionnés (domaines où il est urgent d’intervenir). L’accent est mis sur les personnes déjà malades ou présentant des risques accrus de maladie qui doivent être soutenues par des offres de prévention afin que leur état de santé, leur qualité de vie et leur participation à la vie sociale soient, en cas de maladie, le plus possible préservés.

Le soutien de projets PDS correspond à un concours public. Les demandes de soutien sont évaluées dans le cadre d’un processus de sélection en plusieurs étapes selon des critères précisément définis. Si les esquisses et les demandes de projet sont de qualité et de pertinence similaires, la préférence est donnée aux projets qui répondent le mieux aux critères et qui poursuivent les objectifs du soutien de projets PDS de la manière la plus convaincante.

Des informations détaillées sur le contenu et le processus du soutien de projets PDS figurent dans le règlement sur le soutien de projets PDS 2018-2024.
  

Une liste de tous les projets sélectionnés et financés à ce jour dans le cadre du soutien de projets PDS sera publiée sur le site Internet de Promotion Santé Suisse à partir de fin 2018 et mise à jour chaque année.
  

    

Les groupes cibles les plus importants sont les multiplicateurs des domaines spécialisés suivants:les médecins, personnels de soins médicaux et personnels d’assistance médicale, les thérapeutes (physio, ergo, etc.), les autres personnels médicaux (pharmaciens/pharmaciennes, etc.), les personnels non médicaux d'établissements stationnaires et de services de soutien (visites, transports, repas à domicile).

Les demandeurs habilités à déposer des projets sont cités dans le document Call for proposals.

 

Oui, dans les domaines d’intervention prioritaires I (voir règlement), il convient de noter:

  • Interfaces à l’intérieur domaine des soins et entre le domaine des soins, les acteurs de santé publique (public health) et la collectivité (communauté)
  • Collaboration, interprofessionnalité, multiprofessionnalité
  • Autogestion des maladies chroniques et des problèmes d’addiction et/ou des maladies psychiques

Le setting stationnaire est également compris.

 

Le soutien de projets PDS encourage des projets axés sur la pratique et prévoit d’y associer les acteurs qui se trouvent en interaction directe avec les patient-e-s. Parallèlement, il souhaite la création de consortiums dans lesquels d’autres acteurs, par exemple des institutions de recherche, puissent être intégrés.

Les interfaces dans les services de santé ainsi qu’entre les services de santé, la santé publique et la collectivité sont importantes et doivent par conséquent être gérées en premier lieu par les acteurs concernés.

Les caisses-maladie et les autres acteurs, tels que les cantons, les communes, les hautes écoles spécialisées ou encore les entreprises privées, peuvent jouer un rôle important dans les consortiums avec leurs propres atouts spécifiques et soutenir plus largement le projet.

  

A partir de 2019, la Fondation Promotion Santé Suisse organisera des ateliers d’information annuels pour les demandeurs potentiels intéressés. Outre des informations sur le soutien de projets PDS, ces ateliers seront également une occasion idéale pour les partenaires de projet potentiels d’échanger des idées et de se regrouper en un consortium. Ils auront lieu au début de chaque année à Berne et Lausanne. Les dates et les lieux correspondants sont indiqués sur le site Internet de Promotion Santé Suisse ou dans le Call for Proposals actuel.

Promotion Santé Suisse étudie également la possibilité de proposer une plateforme en ligne qui permettra aux demandeurs intéressés de faire connaître leurs projets à un public plus large. Les synergies et partenariats de projets possibles seraient ainsi mis en évidence.
 

Le soutien de projets PDS vise à mettre en œuvre des mesures de prévention en Suisse qui profitent à la population suisse. Les subventions sont versées exclusivement à des auteurs de projets en Suisse pour des projets de prévention novateurs destinés à la population et au système de santé suisses.
 

    

Pour des raisons de continuité, il n’est pas prévu de procéder à des changements fondamentaux dans les directives pour le soutien de projets PDS 2018-2024. Toutefois, compte tenu de l’évolution des conditions-cadres, il peut s’avérer nécessaire d’opérer des ajustements mineurs. Si tel est le cas, ces ajustements sont mis en évidence et communiqués en conséquence dans le Call for Proposals.

Par ailleurs, chaque année, les données pertinentes (p. ex. soumission de projets, communication, ateliers, etc.) sont adaptées à l’année civile respective et publiées sur le site Internet de Promotion Santé Suisse et dans le Call for Proposals.
  

Les esquisses et les demandes de projet sont soumises à une vérification quant à leur exhaustivité et au respect des directives formelles stipulées dans le règlement et dans les documents publiés lors des cycles de demandes. Les critères sont vérifiés dans l’ordre suivant:

  1. Critères de forme: seules les demandes de soutien exhaustives et soumises dans les délais impartis sont examinées.
  2. Critères d’exclusion: seules les demandes de soutien qui ne répondent PAS aux critères d’exclusion définis sont examinées.
  3. Critères d’inclusion: les demandes de soutien doivent en outre répondre aux objectifs généraux de la PDS décrits ci-dessus (p. ex. projets d’innovation, accent sur le groupe cible, effets de multiplication, etc.) et être, si possible, portées par un consortium.
  4. Critères de qualité: si tous les critères ci-dessus sont remplis, le groupe de travail OFSP/PSCH évalue les demandes de soutien en fonction des critères de qualité définis. Les membres d’un comité d’experts externe prennent position à cet égard.
  5. Caractère compétitif: le soutien de projets PDS dispose de moyens financiers limités à chaque cycle de demandes. L’appel d’offres correspond par conséquent à un concours dans le cadre duquel toutes les demandes de soutien approuvées sont en concurrence. Lors de la sélection finale, ce sont les demandes de soutien les plus convaincantes et répondant le mieux aux exigences et aux critères de qualité qui sont sélectionnées. Si le nombre de demandes de qualité et équivalentes est élevé, le groupe de travail OFSP/PSCH veille dans la mesure du possible à une répartition équilibrée des contenus de projet, en particulier en ce qui concerne les thèmes et les régions linguistiques. Avec les appels à projets (domaine de soutien III), il participe activement à cette répartition dans les domaines des MNT, des addictions et de la santé psychique. Il tient ainsi compte notamment des domaines où il est urgent d’intervenir.
     

Le soutien de projets PDS est soumis à des critères d’évaluation et de sélection clairement définis, y compris des critères d’exclusion. L’étude des esquisses et demandes de projet qui répondent à un ou plusieurs critères d’exclusion n’est PAS poursuivie. Celles-ci sont rejetées immédiatement.

Les critères d’exclusion pour le soutien de projets PDS sont les suivants:

  • A1: Projets portant sur des mesures de prévention médicale au sens de l’art. 26 LAMal. Il s’agit non seulement des mesures explicitées à l’art. 12 de l’ordonnance sur les prestations de l’assurance des soins (OPAS), mais aussi des mesures dont l’admission est prévue dans cette ordonnance.
  • A2: Projets visant à garantir la qualité des prestations obligatoires de l’assurance-maladie au sens de l’art. 58 LAMal.
  • A3: Mesures d’un projet servant uniquement à créer et à entretenir des infrastructures.
  • A4: Offres en matière de formation, formation continue et perfectionnement dans la mesure où elles ne font pas partie intégrante de projets globaux.
  • A5: Production de matériel didactique (sites Internet, applications, vidéos, CD, manuels de cours, diaporamas, etc.) ou de manifestations (conférences, expositions, etc.) dans la mesure où elle ne fait pas partie intégrante de projets globaux.
  • A6: Projets de recherche au sens strict.
  • A7: Innovations de produit au sens strict.
  • A8: Projets mis en œuvre par une seule personne.
  • A9: Projets qui n’entrent pas dans les domaines des MNT, des addictions et/ou de la santé psychique.
  • A10: Pour les domaines de soutien I, II et III: projets qui ne couvrent pas au moins un domaine du groupe de domaines d’intervention prioritaires I ET SIMULTANÉMENT au moins un domaine du groupe de domaines d’intervention prioritaires II (domaines dans lesquels il est urgent d’intervenir).

Des informations détaillées sur le contenu et le processus du soutien de projets PDS figurent dans le règlement sur le soutien de projets PDS 2018-2024.
  

Oui, c’est possible. Il est important que chaque demande de soutien représente un projet individuel en soi et réponde aux exigences et aux critères requis.
  

Non, ce n’est pas possible. Une demande de soutien doit être clairement assignée à un domaine de soutien précis et présentée en conséquence.

Les domaines de soutien ont chacun des objectifs différents avec lesquels les demandes de soutien spécifiques doivent coïncider. En outre, les durées et les montants alloués pour le soutien sont variables selon les domaines de soutien:

  • I. Demandes des acteurs pour des projets de grande envergure
    Projets d’une durée de 4 ans
    Montant alloué par projet: CHF 1,5 à 2 millions
  • II. Demandes des acteurs pour le financement de démarrage (petits projets pilotes)
    Projets d’une durée de 2 ans
    Montant alloué par projet: CHF 0,1 à 0,2 million
  • III. Appels d’offres proactifs sur des thèmes spécifiques
    Projets d’une durée de 4 ans
    Montant alloué par projet: CHF 1,5 à 2 millions
  • IV. Demandes des acteurs pour la diffusion d’offres existantes
    Projets d’une durée de 4 ans
    Montant alloué par projet: CHF 0,3 à 0,4 million

Des informations détaillées sur le contenu et le processus du soutien de projets PDS figurent dans le règlement sur le soutien de projets PDS 2018-2024.
 

En principe, les esquisses et demandes de projets peuvent être soumises en anglais, en plus des trois langues nationales (allemand, français et italien). Le demandeur doit toutefois pouvoir garantir que la mise en œuvre du projet et l’établissement des rapports puissent se faire dans l’une des langues nationales mentionnées.

 

   

première étape de traitement repose sur une esquisse de projet simple que les institutions peuvent soumettre via une plateforme en ligne dédiée. Les descriptifs et argumentaires demandés en termes de justifications des besoins et attentes du projet sont toutes inférieures à 1000 mots. Le processus en deux étapes veille à ce que le travail nécessaire à l’élaboration d’une esquisse de projet – dans un premier temps – ne soit pas trop important pour les demandeurs.

Pour le traitement des demandes dans la première phase dites « esquisses de projet », les délais de traitement sont courts et garantissent une réponse en moins de 45 jours après le dépôt final.

Règles et conditions pour la soumission de demandes de soutien

 

Non, au contraire : le processus en deux étapes veille à ce que le travail nécessaire à l’élaboration d’une esquisse de projet – dans un premier temps – ne soit pas trop important pour les demandeurs.

Si une esquisse de projet passe à la procédure de sélection, il n’est pas certain que la demande de projet définitive soit approuvée, mais la probabilité d’un succès augmente néanmoins.

 

Les critères d’évaluation correspondent à ce que l’on exige généralement pour de tels projets. De plus, l’évaluation du groupe de travail OFSP/PSCH est soutenue par les avis du « Comité d’experts Promotion de projets PDS » spécialement constitué à cet effet.

D’une manière générale, le soutien de projets PDS entend s’engager en faveur d’excellents projets. Ce qui nécessite, premièrement, que les esquisses de projet soient étudiées soigneusement avec l’aide d’experts, deuxièmement, qu’elles contiennent des définitions cibles, des étapes et des indicateurs clairs pour l’évaluation de la réalisation des objectifs et, troisièmement, que la réussite du projet soit vérifiée. Tous les projets sont évalués (domaine de soutien II : auto-évaluation ; domaines de soutien I et IV : évaluations externes).

 

Cet organe consultatif est composé de professionnels externes issus de différents groupes professionnels du secteur de la santé en Suisse. Le but est d’obtenir une représentation équilibrée des expertises techniques.

Le Comité d’experts ne fait que conseiller le groupe de travail OFSP/PSCH, la Direction et le Conseil de fondation de Promotion Santé Suisse étant seuls compétents pour prendre les décisions.

Une liste des membres du Comité d’experts du cycle de demandes en cours peut être consultée sur le site Internet de Promotion Santé Suisse.
  

Il est essentiel que les demandeurs examinent et sélectionnent soigneusement le domaine de soutien approprié. Le groupe de travail OFSP/PSCH étudie les demandes de soutien exclusivement dans le domaine de soutien sélectionné par le demandeur. Des corrections/ajustements automatiques par l’instance d’évaluation ne sont pas prévus dans le cas d’une soumission incorrecte.

Des informations détaillées sur le contenu et le processus du soutien de projets PDS figurent dans le règlement sur le soutien de projets PDS 2018-2024.
  

Non. Une décision positive signifie simplement que la demande de soutien a été acceptée pour le prochain cycle d’évaluation. Il n’existe aucune garantie quant à une décision de financement positive; les demandeurs restent en compétition.

Seule la signature du contrat de financement du projet par toutes les parties concernées à la fin des deux cycles d’évaluation (esquisse et demande) constitue la décision de soutien finale et positive.

Des informations détaillées sur le contenu et le processus du soutien de projets PDS figurent dans le règlement sur le soutien de projets PDS 2018-2024.
  

Le groupe de travail OFSP/PSCH veille dans la mesure du possible à une répartition équilibrée des contenus des projets. Avec les appels à projet (domaine de soutien III), il participe activement à cette répartition dans les domaines des MNT, des addictions et de la santé psychique. Ce faisant, il tient compte notamment des domaines dans lesquels il est urgent d’intervenir et peut ainsi combler des lacunes.
 

    

Une demande de soutien rejetée peut être soumise une nouvelle fois dans le cycle de demandes suivant. Il n’y a pas de limite de participation à cet égard. Pour un processus de sélection positif, le groupe de travail OFSP/PSCH recommande vivement que la demande de soutien soit soigneusement examinée au regard des critères de sélection et que des ajustements éventuels soient apportés.

Des informations détaillées sur le contenu et le processus du soutien de projets PDS figurent dans le règlement sur le soutien de projets PDS 2018-2024.
  

Lors de chaque cycle de demandes, seules sont examinées les demandes de soutien qui sont soumises dans l’année en cours conformément aux directives en vigueur et qui sont transmises une nouvelle fois via le portail en ligne quint-essenz.

Par conséquent, les esquisses et les demandes de projet rejetées les années précédentes doivent dans tous les cas être soumises de nouveau pour un nouvel examen.
  

    

Le soutien de projets PDS est conçu pour promouvoir l’innovation. Or, l’innovation est un processus qui va de la mise en place d’approches intéressantes à la diffusion en passant par le développement thématique des projets prometteurs déjà lancés. Le soutien de projets encourage les nouvelles approches et pratiques qui proposent une amélioration par rapport à la situation actuelle. Il n’est pas conçu comme un moyen de financement permanent.

La question du financement fait également l’objet de la mesure 2.3 «Présenter les possibilités de financement des prestations de prévention» définie dans le plan de mesures MNT.

Dès l’élaboration même de l’esquisse de projet, les acteurs sont en outre priés de réfléchir concrètement à sa durabilité – il s’agit même d’une obligation pour les grands projets.

Le règlement précise aussi expressément qu’un co-financement est souhaité en particulier lorsqu’il est décisif pour la poursuite du projet.

 

Oui, actuellement nous envisageons de soutenir environ neuf projets de ce domaine d’ici à 2024.

Nous souhaiterions toutefois aussi soutenir le développement thématique de projets existants, lequel qui est rattaché aux domaines de soutien I et II.

D’une manière générale, la répartition des moyens financiers entre les quatre domaines de soutien n’a qu’un caractère indicatif. Elle peut être modifiée, dans les limites de l’enveloppe budgétaire, en fonction des demandes soumises par les acteurs.

 

La poursuite viable et durable des projets est un critère de qualité important (Q8) dans le cadre du soutien de projets PDS. Un besoin de financement supplémentaire par le biais du soutien de projets PDS n’est par conséquent pas prévu.

En principe, les subventions dans le cadre du soutien de projets PDS ne sont accordées qu’une seule fois.
  

Après une décision de soutien positive, Promotion Santé Suisse établit un contrat de financement du projet, qui transforme les «demandeurs » en «auteurs de projet». Les contrats de financement du projet sont signés par toutes les parties concernées et précisent la portée, les modalités de paiement, les droits de propriété intellectuelle, les remboursements, les vérifications et les autres modalités de financement du projet. En signant le contrat de financement du projet, les auteurs de projets s’engagent à respecter toutes les instructions et conventions qui y figurent.

Cela comprend notamment la transmission régulière de rapports d’activité et de rapports financiers, d’informations sur l’état d’avancement du projet et sur toute modification substantielle du projet, ainsi que la mise en œuvre indépendante (domaine de soutien II) ou l’octroi d’une évaluation externe (domaines de soutien I, III et IV).
  

Promotion Santé Suisse se réserve le droit de résilier les contrats de financement de projets si les auteurs de projet ne respectent pas les accords qu’ils contiennent ou contreviennent aux instructions qui y figurent.

Les détails des conséquences et des processus en cas de violation du contrat sont précisés dans les contrats de financement de projets individuels.
  

   

Définition

La notion de dépistage et intervention précoces évoque l’idée de repérer à temps les situations difficiles, les comportements à risque et les signes de vulnérabilité, afin de les interpréter correctement à travers une évaluation. La notion de dépistage se réfère à des risques liés à l’environnement et à la personne, qui contribuent à développer un comportement problématique. Elle s’inscrit dans le cadre d’une démarche d’Intervention Précoce (IP) qui vise à promouvoir un environnement favorable à la santé et à renforcer les compétences éducatives de tous les membres de la communauté pour mieux accompagner les personnes en situation de vulnérabilité. Le concept IP n’a pas pour seul objectif de modifier le comportement des personnes concernées, il s’engage avant tout à repérer et à désigner suffisamment tôt les conditions sociales et structurelles de vulnérabilité et à promouvoir des conditions-cadres favorables à la santé.

Dépistage et intervention précoces dans le cadre de la PDS

Dans le cadre de la prévention dans le domaine des soins, le dépistage et l’intervention précoces s’adresse à des individus présentant des risques accrus de maladies et/ou malades pour lesquelles des risques supplémentaires existent et/ou ont été identifiés. Il ne s’agit pas de proposer des dépistages systématiques (screening) mais de déterminer les critères qui nécessitent de mettre en place ces derniers, en fonction des évidences.

Exemple

Si on prend le cas d’une maladie cardiovasculaire (ex. : infarctus), on sait que 20-40 % des personnes concernées sont sujettes entre autre à un épisode de dépression. Dépistage et intervention précoces peuvent s’avérer bénéfiques pour agir en amont de cette comorbidité. La notion de dépistage et intervention précoces telle que définie dans le cadre de la « Prévention dans le domaine des soins » est inspirée de celle utilisée dans le domaine des addictions (charte intervention précoce) et elle se focalise sur les approches individuelles. Les mesures de dépistage précoce définies dans le cadre de l’OPAS (Ordonnance sur les prestations de l'assurance des soins), article 12d et 12e ne sont ainsi pas considérées dans le cadre du « Soutien de projet Prévention dans le domaine des soins » (cf. chapitre 6.2.4 du règlement).

 

L’ensemble des projets dans le cadre du soutien de projets PDS visent à renforcer la prévention dans le domaine des soins tout au long de la chaîne de prise en charge afin de favoriser la qualité de vie et l’autonomie des patient-e-s et de réduire ainsi le recours aux soins.

Six domaines d’intervention prioritaires ont été identifiés pour la mise en œuvre de la PDS; ils correspondent à des domaines du système de santé suisse dans lesquels il est urgent d’intervenir. Les progrès accomplis dans ces domaines devraient, dans leur interaction, créer les conditions nécessaires pour des soins dans lesquels la prévention fait partie intégrante et dans lesquels il existe de meilleures conditions pour la prise en charge des maladies non transmissibles, des problèmes d’addiction et des maladies psychiques.

Les domaines d’intervention prioritaires sont divisés en deux groupes, le second abordant des thèmes transversaux:

Domaines d’intervention prioritaires I

  • Interfaces au sein du domaine des soins et entre le domaine des soins, la santé publique (public health) et la collectivité (communauté)
  • Collaboration, interprofessionnalité, multiprofessionnalité
  • Autogestion des maladies chroniques, des problèmes d’addiction et/ou des maladies psychiques

Domaines d’intervention prioritaires II (thèmes transversaux)

  • Formation, formation continue et perfectionnement des professionnels de la santé
  • Nouvelles technologies (en particulier dans le domaine des données/résultats, de la digitalisation)
  • Nouveaux modèles de financement (financement hybride, systèmes d’incitations)

Dans le cadre des demandes de soutien, les domaines d’intervention prioritaires sont cruciaux, car ils représentent le périmètre dans lequel le soutien de projets PDS soutiendra les projets innovants. Les projets doivent couvrir au moins un domaine du groupe de domaines d’intervention prioritaires I et simultanément au moins un domaine du groupe de domaines d’intervention prioritaires II (critère d’exclusion A10).
  

   

  • Vidéo Soutien de projets PDS
  • Call for Proposals (pour l’année de soutien correspondante)
  • Soutien de projets Prévention dans le domaine des soins (PDS), règlement 2018-2024
  • Document de base «Prévention dans le domaine des soins (PDS) et concept pour le Soutien de projets PDS»
  • FAQ Soutien de projets PDS
  • Newsletter Promotion Santé Suisse
  • Site Internet Promotion Santé Suisse

  

Pour des raisons de ressources et d’un traitement égal des demandeurs, nous sommes obligés de procéder d’une manière standardisée. Il ne nous est pas possible dans la première phase de sélection de projets de discuter avec les demandeurs ou de parler de besoins ou projets en particuliers. Cependant, si votre projet devait atteindre la procédure de sélection, vous avez la possibilité d’avoir un entretien personnel permettant de préciser votre projet avant de soumettre une demande définitive.

Dépôt et sélection des projets

 

Bien sûr pour les cas particuliers ou les situations où vous ne trouvez pas d’information vous pouvez nous joindre. Nous vous prions de respecter les conditions suivantes : Seuls les demandeurs dont le projet est en cours dans le système d’enregistrement peuvent formuler des questions par téléphone (esquisses de projet démarrées dans l’outil en ligne). Pour garantir le traitement équitable des questions, les demandes par téléphone sont limitées à 30 minutes d’appel par projet. Les demandeurs ne peuvent contacter Promotion Santé Suisse pour justifier leur projet.

Plus d’informations et contact

 

Le soutien de projets PDS est conçu pour promouvoir l’innovation. Il est accordé à des approches et des pratiques novatrices qui visent à améliorer la PDS conformément aux connaissance et pratiques établis au niveau international L’ancrage de telles innovations représente un long processus, qui comprend l’introduction d’innovations, le développement de contenus de projets existants, ainsi que la diffusion de projets existants.

Dans le cadre des demandes de soutien, quatre domaines de soutien pour lesquels des demandes de soutien peuvent être soumises ont été définis. Les domaines de soutien ont chacun des objectifs différents avec lesquels les demandes de soutien spécifiques doivent coïncider. En outre, les durées et les montants alloués pour le soutien sont variables selon les domaines de soutien.

I. Demandes des acteurs pour des projets de grande envergure

  • Projets d’une durée de 4 ans
  • Montant alloué par projet: CHF 1,5 à 2 millions

II. Demandes des acteurs pour le financement de démarrage (petits projets pilotes)

  • Projets d’une durée de 2 ans
  • Montant alloué par projet: CHF 0,1 à 0,2 million

III. Appels d’offres proactifs sur des thèmes spécifiques

  • Projets d’une durée de 4 ans
  • Montant alloué par projet: CHF 1,5 à 2 millions

IV. Demandes des acteurs pour la diffusion d’offres existantes

  • Projets d’une durée de 4 ans
  • Montant alloué par projet: CHF 0,3 à 0,4 million

Les demandes de soutien sont soumises pour l’un des domaines de soutien mentionnés ci-dessus.
  

Wir haben diesen Prozess so konzipiert, dass eine Gleichbehandlung aller Dossiers garantiert ist. Der erste Projektschritt basiert auf einer einfachen Projektskizze, welche die Institutionen über eine speziell dafür konzipierte Online-Plattform einreichen können. Die Beschreibungen und Argumentarien, mit denen die projektspezifischen Erfordernisse und Erwartungen belegt werden müssen, umfassen jeweils weniger als 1 000 Worte. Das zweistufige Verfahren soll sicherstellen, dass der Aufwand für die Erstellung der Projektskizze – in einer ersten Phase –  durch die Antragsteller nicht zu hoch ist.

Die Behandlung der Anträge in der ersten Projektauswahlphase («Projektskizzen») erfolgt speditiv und Antragsteller erhalten innert 45 Tagen ab Eingabeschluss einen Bescheid.

  

Nein, im Gegenteil. Das zweistufige Verfahren soll sicherstellen, dass der Aufwand für die Erstellung der Projektskizze – in einer ersten Phase –  durch die Antragsteller nicht zu hoch ist.

Schafft es eine Projektskizze in die Antragsphase, hat sie zwar keine Garantie, dass am Ende ihr definitiver Projektantrag genehmigt wird, doch steigt damit die Wahrscheinlichkeit für einen Erfolg.

  

Die Bewertungskriterien reflektieren, was üblicherweise bei derartigen Projekten verlangt wird. Zudem wird die Arbeitsgruppe BAG/GFCH durch Stellungnahmen des für diese Zwecke gebildeten «Expertengremiums Projektförderung PGV» unterstützt.

Generell sieht sich die Projektförderung PGV exzellenten Projekten verpflichtet. Dies erfordert erstens, dass die Projektskizzen gründlich und unter Einbezug von Experten geprüft werden, zweitens, dass die Projektskizzen klare Zieldefinitionen, Meilensteine und Indikatoren für die Messung der Zielerreichung enthalten, und drittens, dass der Projekterfolg überprüft wird. Alle Projekte werden evaluiert (Förderbereich II: Selbstevaluation; Förderbereiche I und IV: externe Evaluation).

 

Alle eingereichten Fördergesuche werden durch eine multiprofessionelle Arbeitsgruppe, bestehend aus Fachpersonen des Bundesamtes für Gesundheit BAG und Gesundheitsförderung Schweiz, anhand der im Reglement publizierten Kriterien sorgfältig geprüft, diskutiert und selektioniert. Die Fördergesuche können durch die Arbeitsgruppe BAG/GFCH für weitere Stellungnahmen zudem einem externen Expertengremium vorgelegt werden.

Die Arbeitsgruppe BAG/GFCH beurteilt die Projektskizzen und -anträge zuhanden der Geschäftsleitung und des Stiftungsrats von Gesundheitsförderung Schweiz. Die Arbeitsgruppe BAG/GFCH stützt ihre Beurteilung dabei auf Stellungnahmen des für diese Zwecke gebildeten Expertengremiums (Expertengremium Projektförderung PGV).

Die finale Entscheidkompetenz über die ausgewählten Projekte obliegt der Geschäftsleitung und dem Stiftungsrat von Gesundheitsförderung Schweiz.

Bei diesem beratenden Gremium handelt es sich um externe Fachpersonen aus unterschiedlichsten Berufsgruppen des Gesundheitsbereichs der Schweiz. Dabei wird auf eine ausgewogene Vertretung der Fachexpertisen wert gelegt.

Das Expertengremium steht der Arbeitsgruppe BAG/GFCH ausschliesslich beratend zur Seite, die Entscheidkompetenz obliegt einzig der Geschäftsleitung und dem Stiftungsrat von Gesundheitsförderung Schweiz.

Eine Liste der Mitglieder des Expertengremiums der jeweils aktuellen Förderrunde ist auf der Website GFCH zu finden.

Die sorgfältige Prüfung und Auswahl des geeigneten Förderbereichs durch die Antragstellenden ist zentral. Die Arbeitsgruppe BAG/GFCH prüft die Fördergesuche ausschliesslich innerhalb des durch die Antragstellenden gewählten Förderbereichs. Automatische Korrekturen/Anpassungen durch die beurteilende Instanz sind bei einer Fehleinreichung nicht vorgesehen.

Detaillierte Informationen zum Inhalt und Prozess der Projektförderung PGV sind im Reglement der Projektförderung PGV 2018–2024 zu finden.

Nein. Ein positiver Weiterführungsentscheid bedeutet lediglich, dass das Fördergesuch in die nächste Evaluationsrunde aufgenommen wurde. Es besteht keine Gewähr für einen positiven Finanzierungsentscheid; die Antragstellenden stehen nach wie vor im Wettbewerb.

Erst die Unterschrift des Projektfinanzierungsvertrages durch alle involvierten Parteien am Ende beider Evaluationsrunden (Skizze und Antrag) stellt den finalen und positiven Förderentscheid dar.

Detaillierte Informationen zum Inhalt und Prozess der Projektförderung PGV sind im Reglement der Projektförderung PGV 2018–2024 zu finden.

Die Arbeitsgruppe BAG/GFCH achtet nach Möglichkeit auf eine ausgewogene Verteilung von Projektinhalten. Mit den Projektausschreibungen (Förderbereich III) gestaltet sie diese angestrebte Projektaufteilung in den Gebieten NCD, Sucht und psychische Gesundheit aktiv mit. Dabei berücksichtigt sie insbesondere Bereiche mit grossem Handlungsbedarf und kann so gezielt Lücken schliessen.

  

    

Ein abgewiesenes Fördergesuch kann in der folgenden Förderrunde erneut eingereicht werden. Es gibt diesbezüglich keine Teilnahmebegrenzung. Für einen positiven Selektionsverlauf empfiehlt die Arbeitsgruppe BAG/GFCH dringend, das Fördergesuch sorgfältig hinsichtlich der Selektionskriterien zu prüfen und potentielle Anpassungen vorzunehmen.

Detaillierte Informationen zum Inhalt und Prozess der Projektförderung PGV sind im Reglement der Projektförderung PGV 2018–2024 zu finden.

Während jeder Förderrunde werden ausschliesslich jene Fördergesuche geprüft, welche im aktuellen Jahr gemäss den geltenden Vorgaben eingereicht werden und im Online-Portal quint-essenz erneut übermittelt werden.

Abgewiesene Projektskizzen und -anträge aus vorherigen Jahren müssen deshalb für eine erneute Prüfung in jedem Fall neu eingereicht werden.

    

Die Projektförderung PGV ist als Innovationsförderung ausgelegt. Innovation ist ein Prozess, von der Einführung von vielversprechenden Ansätzen, über die inhaltliche Weiterentwicklung von erfolgversprechenden eingeführten Projekten, hin zu einer Verbreitung. Die Projektförderung unterstützt neue Ansätze und Praktiken, die eine Verbesserung gegenüber dem Ist-Zustand bringen. Sie ist jedoch nicht für eine permanente Finanzierung ausgelegt.

Die Frage der Finanzierung ist auch Gegenstand der Massnahme 2.3 «Finanzierungsmöglichkeiten von Präventionsleistungen aufzeigen» im NCD-Massnahmenplan.

Gleichzeitig werden – zwingend bei grossen Projekten – die Akteure bereits bei der Ausarbeitung der Projektskizze aufgefordert, konkrete Überlegungen zur Nachhaltigkeit des Projekts anzustellen. Auch verweist das Reglement ausdrücklich darauf, dass eine Co-Finanzierung insbesondere dann erwünscht ist, wenn sie für die erwünschte Weiterführung eine massgebliche Rolle spielt.

  

Ja, im Moment sehen wir bis 2024 ca. 9 Projekte vor, die aus diesem Bereich gefördert werden können.

Wir möchten aber auch die inhaltliche Weiterentwicklung bereits bestehender Projekte unterstützen. Diese ist in den Förderbereichen I und II angesiedelt.

Ganz allgemein gesagt, hat die vorgenommene Zuteilung der finanziellen Mittel in die vier Förderbereiche indikativen Charakter. Die Verteilung der Mittel kann aufgrund der eingehenden Anträge der Akteure innerhalb des Budgetrahmens angepasst werden.

 

Die nachhaltige und dauerhafte Weiterführung von Projekten stellt ein wichtiges Qualitätskriterium (Q8) im Rahmen der Projektförderung PGV dar. Ein zusätzlicher Finanzierungsbedarf durch die Projektförderung PGV ist deshalb nicht vorgesehen.

Grundsätzlich werden Fördergelder im Rahmen der Projektförderung PGV einmalig gesprochen.

Nach einem positiven Förderentscheid erstellt GFCH einen Projektfinanzierungsvertrag, durch welchen die Antragstellenden zu Projektträgern werden. Die Projektfinanzierungsverträge werden von allen involvierten Parteien unterschrieben und regeln Einzelheiten über Umfang, Zahlungsmodalitäten, Immaterialgüterrechte, Rückzahlungen, Überprüfungen und weitere Bedingungen der Projektfinanzierung. Mit der Unterzeichnung des Projektfinanzierungvertrags verpflichten sich die Projektträger, allen darin enthaltenen Weisungen und Vereinbarungen gerecht zu werden und diese einzuhalten.

Dazu gehören unter anderem auch die regelmässige Übermittlung von Aktivitäts-- und Finanzberichten, Informationen zur Erreichung von Projektfortschritten und allfälligen substantiellen Projektänderungen, sowie die selbständige Durchführung (Förderbereich II) resp. Gewährung einer externen (Förderbereiche I, III und IV) Evaluation.

GFCH behält sich vor, Projektfinanzierungsverträge aufzulösen, falls die Projektträger den darin enthaltenen Vereinbarungen nicht nachkommen, resp. gegen die darin enthaltenen Weisungen verstossen.

Details zu den Konsequenzen und Prozessen bei Vertragsverletzung werden in den individuellen Projektfinanzierungsverträgen festgehalten.

    

Definition

Früherkennung und Frühintervention bezeichnen das frühzeitige Wahrnehmen von Belastungen, Risikoverhalten und Anzeichen von Vulnerabilität mit dem Ziel, sie bei einer Gesundheitsevaluation richtig interpretieren zu können. Früherkennung bezieht sich dabei auf Risiken im Umfeld einer Person, die zur Entwicklung von problematischen Verhaltensweisen beitragen.

Sie ist damit Bestandteil der Frühintervention, die auf ein gesundheitsförderliches Umfeld und die Stärkung der pädagogischen Kompetenzen aller Mitglieder der Gemeinschaft abzielt, um Personen in schwierigen Lagen besser begleiten zu können. Das Konzept der Frühintervention verfolgt aber nicht nur das Ziel, das Verhalten der betroffenen Personen zu verändern. Vielmehr will es die zu Vulnerabilität führenden sozialen und strukturellen Ursachen frühzeitig erkennen und benennen sowie gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen unterstützen.

Früherkennung und Frühintervention im Rahmen der PGV

Im Rahmen der Prävention in der Gesundheitsversorgung zielt Früherkennung und Frühintervention auf Personen mit erhöhtem Krankheitsrisiko und/oder auf bereits erkrankte Personen ab, für die zusätzliche Gesundheitsrisiken bestehen und/oder identifiziert wurden. Es geht dabei nicht um systematische Gesundheitsscreenings, sondern um die Bestimmung der evidenzbasierten Kriterien für die Durchführung eines solchen Screenings.

Beispiel

Bei einer kardiovaskulären Erkrankung (z.B. einem Herzinfarkt) erleiden bekanntlich 20% bis 40% der Betroffenen unter anderem eine depressive Episode. Früherkennung und Frühintervention können dabei helfen, im Hinblick auf diese Komorbidität frühzeitig Massnahmen zu ergreifen.

Das Konzept der Früherkennung und Frühintervention, wie es im Rahmen der «Prävention in der Gesundheitsversorgung» definiert ist, orientiert sich an jenem im Bereich der Suchtprävention (Charta zum Thema Früherkennung und Frühintervention) und ist auf individuelle Ansätze fokussiert. Die in Artikel 12d und 12e der KLV (Verordnung über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung) definierten Früherkennungsmassnahmen werden daher im Rahmen der «Projektförderung Prävention in der Gesundheitsversorgung» nicht berücksichtigt (siehe Kapitel 6.2.4 des Reglements).

Die Gesamtheit der Projekte im Rahmen der Projektförderung PGV hat zum Ziel, die Prävention in der Gesundheitsversorgung über die gesamte Versorgungskette zu stärken, um Lebensqualität sowie Autonomie der Patientinnen und Patienten zu fördern und den Behandlungsbedarf zu vermindern.

Für die Umsetzung der PGV wurden sechs prioritäre Interventionsbereiche identifiziert; diese entsprechen Bereichen im Schweizer Gesundheitswesen mit grossem Handlungsbedarf. Fortschritte in diesen Bereichen sollen in ihrem Zusammenspiel die Voraussetzungen für eine Gesundheitsversorgung schaffen, in der Prävention einen integralen Bestandteil darstellt und in welcher bessere Bedingungen für ein Management von NCD, Suchtproblematiken und psychischen Erkrankungen herrschen.

Die prioritären Interventionsbereiche sind in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei es sich bei der zweiten Gruppe um sogenannte Querschnittsthemen handelt:

Prioritäre Interventionsbereiche I

  • Schnittstellen innerhalb der Gesundheitsversorgung, sowie zwischen der Gesundheitsversorgung, Public Health und Gemeinwesen (Community);
  • Kollaboration, Interprofessionalität, Multiprofessionalität;
  • Selbstmanagement chronischer Krankheiten und von Suchtproblematiken und/oder psychischen Erkrankungen.

Prioritäre Interventionsbereiche II (Querschnittsthemen)

  • Aus-, Weiter- und Fortbildung der Gesundheitsfachleute;
  • Neue Technologien (insbesondere im Bereich Daten/Outcomes, Digitalisierung);
  • Neue Finanzierungsmodelle (hybride Finanzierung, Anreizsysteme).

Im Zusammenhang mit den Fördergesuchen sind die prioritären Interventionsbereiche zentral, da sie den Perimeter darstellen, in welchem die Projektförderung PGV innovative Projekte fördern wird. Projekte sollen mindestens einen Bereich aus der Gruppe Prioritäre Interventionsbereiche I abdecken und gleichzeitig mindestens einen Bereich aus der Gruppe Prioritäre Interventionsbereiche II behandeln (Ausschlusskriterium A10).

Die Projektförderung PGV ist als Innovationsförderung angelegt. Es werden innovative Ansätze und Praktiken gefördert, die eine Verbesserung der PGV gemäss dem international etablierten Stand des Wissens und der Praxis ermöglichen. Die Etablierung von derartigen Innovationen stellt einen Prozess dar: Dieser beinhaltet die Einführung von Innovationen, die inhaltliche Weiterentwicklung bestehender Projekte, sowie die Verbreitung bestehender Projekte.

Im Zusammenhang mit den Fördergesuchen wurden entsprechend vier Förderbereiche definiert, für welche Fördergesuche eingereicht werden können. Die Förderbereiche weisen jeweils unterschiedliche Projektfokusse auf, mit welchen die spezifischen Fördergesuche übereinstimmen sollen. Die Förderbereiche unterscheiden sich weiter in ihren Laufzeiten und Fördersummen.

I. Anträge der Akteure für umfangreiche Projekte

  • Projekte mit Laufzeiten von 4 Jahren
  • Fördersumme pro Projekt: 1,5–2 Mio. CHF    

II. Anträge der Akteure für Seed- Finanzierungen (kleine Pilotprojekte)

  • Projekte mit Laufzeiten von 2 Jahren
  • Fördersumme pro Projekt: 0.1–0.2 Mio. CHF

III. Proaktive Ausschreibungen zu spezifischen Themen

  • Projekte mit Laufzeiten von 4 Jahren
  • Fördersumme pro Projekt: 1,5–2 Mio. CHF

IV. Anträge der Akteure zur Verbreitung bestehender Angebote

  • Projekte mit Laufzeiten von 4 Jahren
  • Fördersumme pro Projekt: 0.3–0.4 Mio. CHF

Fördergesuche werden für einen der erwähnten Förderbereiche eingereicht.

    

  • Video Projektförderung PGV
  • Call for Proposals (für entsprechendes Förderjahr)
  • Projektförderung Prävention in der Gesundheitsversorgung (PGV), Reglement 2018–2024
  • Grundlagen der Prävention in der Gesundheitsversorgung (PGV) und Konzept Projektförderung PGV
  • FAQ Projektförderung PGV
  • Newsletter Gesundheitsförderung Schweiz
  • Website Gesundheitsförderung Schweiz

Aus Ressourcengründen und im Sinne der Gleichbehandlung aller Antragstellenden sind wir zu einem standardisierten Vorgehen verpflichtet. Es ist uns daher in der ersten Projektauswahlphase nicht möglich, uns mit Antragstellenden zu treffen oder mit ihnen über Anforderungen oder ihr Projekt als solches zu diskutieren. Sollte Ihr Projekt jedoch in die Antragsphase kommen, erhalten Sie die Möglichkeit für ein persönliches Gespräch, um Ihren Antrag vor der definitiven Einreichung zu präzisieren.

Antragseingabe und Projektselektion

In Ausnahmefällen und bei fehlenden Informationen können Sie uns natürlich kontaktieren. Bitte beachten Sie dabei die folgenden Regeln: Nur Antragsteller, deren Projekt im Registrierungssystem erfasst ist, können telefonisch Fragen stellen (Projektskizze im Online-Tool eröffnet). Um eine Gleichbehandlung aller Fragestellenden zu gewährleisten, sind telefonische Anfragen auf 30 Minuten je Projekt beschränkt. Die Antragstellenden können Gesundheitsförderung Schweiz nicht kontaktieren, um ihr Projekt zu diskutieren.

Weitere Informationen und Kontakt